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Was hilft gegen Stress oder Unsicherheit? Neurowissenschaftlerin Marie Luise Schreiter erklärt, wie wir Emotionen verstehen

Veröffentlicht am 29.07.2026 / 03:00

Anmerkungen

Was fühle ich gerade wirklich? Das fragen wir uns manchmal. Und das ist ganz normal. Marie Luise Schreiter, Neurowissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik in Tübingen, erklärt in dieser Folge: Dein Gehirn interpretiert deine Gefühle – es liest sie nicht einfach ab. Herzrasen, Enge in der Brust, dieser Kloß im Hals: Das sind nur Signale. Was daraus wird – Wut, Angst, Vorfreude – setzt das Gehirn erst danach zusammen, aus Kontext, Erwartung und Vergangenheit.


In dieser Folge bekommst du die eine wissenschaftlich belegte Technik, mit der du in Sekunden aus einem emotionalen Overload rauskommst – ganz ohne Wearable, ohne App, nur mit deinem präfrontalen Cortex. Anke und Marie Luise sprechen darüber, wie du Gefühle besser erkennen und einordnen kannst, warum schon simples Benennen einer Emotion dein Nervensystem nachweislich beruhigt, weshalb dein Smartwatch-Stresslevel dich öfter stresst als entstresst – und dass der Satz "Sei doch mal rational" wissenschaftlich gesehen keinen Sinn ergibt.

Wenn du dich je gefragt hast, wie du schnell ruhiger wirst, wie du Streit-Eskalationen vermeidest oder warum Frauen in der Wissenschaft und im Alltag oft als "zu emotional" abgestempelt werden, obwohl Rationalität ohne Emotion gar nicht existiert – diese Folge liefert dir die Antworten direkt aus der Forschung.


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